Zamosc – Besichtigung – Route 1

Wir starten unsere Tour vom Parkplatz an der Ul. Partyzantów. Früher gab es drei Tore, die in die Stadt führten: Nord – Lublin, Süd – Szczebrzeska und Ost – Lwowska. Links vor uns wurde das Neue Lwowska-Tor errichtet 1820-21 nach dem Design. Eng. Jan Paweł Lelewel im klassizistischen Stil. Das Tympanon enthält die Initialen des Zaren von Russland und des Königs von Polen, Alexandra I., und auf dem Schlüssel die Arkaden der zaristischen Gehrung und das Baujahr 1820. Von 1980 r. Es beherbergt den Sitz des polnischen Włościańska-Orchesters. Karol Namysłowski (Altes Zamość und Chomęciska Małe). Rechts das alte Lwowska-Tor 1597 r. nach dem Design. B.. Moranda im manieristischen Stil. Im dreieckigen Giebel befindet sich eine Aussparung mit einem Basrelief von "St.. Thomas der Apostel (Schutzpatron der Stadt) an der Seite Christi " – Meißel J.. Pałczyński. Kartuschen mit dem Zamoyski-Wappen an den Seiten – Innereien. In den Seitenwänden befinden sich diagonale Pfeilschlitze. Nachdem ich durch das Tor gegangen bin, rechts der eingang zur bastion nr 7, in dem eine touristische Route erstellt wurde, die entlang von Schießbuden und durch Kasematten führt (Besichtigung auf Anfrage in der Markthalle in Nadszaniec). Die Bastion wurde in l umgewandelt. 1685-94 während der Modernisierung der Festung von Jan Michał Link, und dann von Johannes dem Täufer Mallet-Malletski in 1 Hälfte. XIX w. Nach dem Bau des neuen Lemberg-Tors, Der alte wurde in Kasematten verwandelt. Zwischen dem Tor und dem Turm befand sich eine Zelle, in dem er in l gehalten wurde. 1824-25 Major Walerian Łukasiński. Am Eingang befindet sich ein Basrelief mit 1924 r. proj. Stanisław Kozubek mit einem Porträt von Łukasiński, dargestellt als Gefangener, der an eine Kanone gekettet ist, und den Worten "Es gibt keine Macht, was die wahre Liebe des Vaterlandes überwinden würde ".

Walerian Łukasiński (1786-1868), Mitorganisator und Führer der polnischen Freimaurerei, dann von 1821 r. Patriotische Gesellschaft, er wurde für seine Aktivitäten abgestiegen, an eine Schubkarre gekettet, und dann eingebettet in 1824 r. in den Kasematten von Zamosc auf 7 Jahre. Nach der Meuterei, die hier stattfand, zum Tode verurteilt, später ersetzt durch 14 Jahre. Er verbrachte in Zamość 421 Tage, später wurde er nach Góra Kalwaria gebracht, dann nach Warschau, von wo nach dem Ausbruch des Novemberaufstands nach Szlisselburg, wo er für den Rest seines Lebens in Einzelhaft in einem dunklen Verlies eingesperrt war.
Er verbrachte die ganze Zeit in zaristischen Gefängnissen 46 Jahre. Gegen Ende seines Lebens schrieb er mit fortschreitender Blindheit ein Tagebuch. Der Zar war überzeugt, dass der Ausbruch des Aufstands 1830 r. war das Ergebnis von zwei früheren Verschwörungen: Walerian Łukasiński und Antoni Krzyżanowski.

Das riesige Gebäude neben der Zelle wird Sumpf genannt, d. Kanonenpfosten, die auch als Kaserne diente, wurde in der l gebaut. 1825-30. Ein zweistöckiges Gebäude aus Backstein und Stein, mit Erde bedeckt, hat eine Fassadenlänge. 94 m. Wird derzeit als Markthalle genutzt. Bei ul. Łukasiński, oben ist der zweite Dachboden, z l. 1825-35, errichtet im Nacken der Bastion VI, proj. J.. CH. Mallet-Malletskiego – beherbergt jetzt eine Schule.

Vor den Toren steht eine Franziskanerkirche, derzeit par. Verkündigung der Heiligen Jungfrau Maria, z l. 1637-55 die Grundlagen der Ordinaten von Tomasz, und dann von Jan Sobiepan Zamoyski nach dem Entwurf. Jan Jaroszewicz und Jan Michał Link. W. 1784 r. es gab eine Auflösung des Klosters, während des Königreichs Polen Abriss des Klosters und Glockenturms und Wiederaufbau der Kirche, zunächst in ein Lagerhaus, und dann in die Kaserne. Hohe Giebel wurden heruntergezogen und das Dach abgesenkt. W. 1993 r. Die Kirche wurde versöhnt, Die Franziskaner kehrten zu ihm zurück. Daneben wurde eine Gemeinde gegründet. Klosterteil von 1946 r. beherbergt die staatliche Sekundarschule für bildende Künste. Im Süden. von der Franziskanerkirche, für pl. Freiheit, das feste d ist sichtbar. Orthodoxe Kirche, dann der griechisch-katholische Basilianer – jetzt die redemptoristische römisch-katholische Kirche, Filial von St.. Nikolaus.